12|2025 Freie Fahrt: Leitungstausch ist abgeschlossen
12|2025 Freie Fahrt: Leitungstausch ist abgeschlossen
Gasleitung in der Oberen Straße erfolgreich gewechselt – was alles mitgemacht wurde.
Seit dem 6. Oktober war die Zufahrt zur Innenstadt über die Obere Straße für den Autoverkehr gesperrt, seit diesem Donnerstag heißt es nun wieder: Freie Fahrt. Der Grund für die Sperrung war ein dringend erforderlicher Austausch einer alten 250-Stahlrohr-Gasleitung auf 96 Metern Länge. Von der Kreuzung Zollgasse bis zur Gabelung in die Spitalstraße sowie in die Oberamtsstraße bis Höhe Gebäude 14 wurden neue Polyethylen-Rohre eingebaut. Um die Sperrzeit bestmöglich zu nutzen und die Auswirkungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, wurde zudem großer Aufwand betrieben.
Gemeinsam mit der beauftragten Firma Hermann Fuchs als Tiefbauer und unter Bauleitung durch Dominik Motz von den Stadtwerken bewältigten die Monteure der Stadtwerke mit Gasmeister Patrick Eberlein die Maßnahme in kürzest möglicher Zeit. So wurde die maximal beantragte Sperrdauer bis zum 19. Dezember um eine Woche unterboten. Und das, obwohl derartige Leitungsarbeiten während der späten Jahreszeit nur im Ausnahmefall gemacht werden, weil die Witterung zusätzliche Risiken birgt.
Viel Infrastruktur unter der Straße
In der Baugrube wurde die parallel zur Gasleitung verlegte Wasserleitung mit ausgetauscht. Für die direkten Anwohner wurde eine Ersatz-Wasserversorgung aufgebaut. Die Fußwege zu den Geschäftsbetrieben der Oberen Straße wurden jederzeit ermöglicht. Mehrere Wasser- und Gasschieber wurden neu gesetzt, sieben Gas-Hausanschlüsse erneuert und zudem neue Hydranten für die Löschwasserversorgung eingebaut. Der Leitungstausch wurde zudem in zwei Abschnitte unterteilt, um den Kreuzungsbereich Spitalstraß/ Obere Straße / Oberamtsstraße möglichst lange offen halten zu können.
Um die neue Wasserleitung ans Netz anbinden zu können, musste kurzzeitig großräumig das Wasser abgestellt werden. Hier galt besonderes Augenmerk dem Jeningenheim, um den Betrieb der Vesperkirche nicht zu beeinträchtigen. Letztlich konnte der Abstellungsbereich geringer gehalten werden, als vorsorglich angekündigt war. Die Anschlussarbeiten wurden im geplanten Zeitfenster bewältigt. „Wir danken den direkt und indirekt betroffenen Anwohnern für ihr Verständnis“, sagt Eberlein, der auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Tiefbauer, Stadtwerken und städtischem Ordnungsamt betont.
„Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf der Maßnahme, wir sind sehr gut durchgekommen. Arbeiten an unserer Infrastruktur unter den Straßen bleiben nicht ohne Auswirkungen für die Bevölkerung, zeigen aber, wie wichtig deren Wartung und Instandhaltung sind, um eine reibungslose Versorgung aufrechtzuerhalten“, blickt SWE-Geschäftsführer Stefan Powolny zurück. Der Austausch war dringend nötig, um etwaige weitere Leckagen vorzubeugen, die bei der alten Leitung zweifelsfrei aufgetreten wären.







