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Stadtwerke unterstützen Stadt beim Breitbandausbau

Artikel vom 26.08.2020

Das Tiefbauamt wird bei den Restarbeiten des zweiten Bauabschnitts zur Beseitigung der „weißen Flecken“ mit personellen Ressourcen der Stadtwerke verstärkt – Corona-Situation sorgt für Zeitverzug.

Die „weißen Flecken“ sollen von der Landkarte verschwinden: Bund und Land treiben mit hohen Förderquoten den Anschluss in Sachen Datengeschwindigkeit unterversorgter Wohnplätze ans Glasfaserleitungsnetz voran, diesem Ziel hat sich auch die Stadt Ellwangen verschrieben. Auf den Abschluss des zweiten Bauabschnitts auf Ellwanger Gemarkung wird mit Hochdruck hingearbeitet. „Die Folgen des Corona-Shutdowns mit vermehrtem Arbeiten im Homeoffice und mit Home-Schooling hat den Bedarf noch einmal deutlich vor Augen geführt: Jeder Haushalt sollte mit einer vernünftigen Datenleitung angebunden sein“, sagt Oberbürgermeister Michael Dambacher.

Doch eben diese Corona-Situation hat zugleich auch die Arbeiten ausgebremst. „Wir durften aufgrund der Verordnungslage nicht mehr die Häuser betreten“, sagt Tiefbauamtsleiter Marco Pilenza. Da bei seinem Amt zugleich viele weitere Baustellen umgesetzt werden und die Personalsituation nach wie vor eng ist, hat sich die Stadt nun Unterstützung aus den eigenen Reihen hinzugeholt. „Wir ziehen einen Joker und binden das Team der Stadtwerke mit ein“, sagt OB Dambacher. Für Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Powolny ein logischer Schritt: „Wir bauen unsere Dienstleistungssparte im Bereich der Ingenieurs- und Planungsleistungen mit Zielrichtung auf kleinere Kommunen auf, da liegt es nahe, unser Wissen auch direkt in Ellwangen einzubringen.“ Bis zu drei Mitarbeiter des Tiefbauamts bleiben vorerst im Projekt des 2. Bauabschnittes, bringen ihr Know-How mit ein und werden aber durch die zusätzliche Kapazität von den Stadtwerken sukzessive entlastet. Gemeinsam will man nun die Restarbeiten schnell erledigen, um die Orte Neunstadt, Holbach, Beersbach, Hofstetten, Stocken, Rötlen, Altmannsrot, Schönau und Kalkhöfe mit Glasfaserkabeln an die Backbone-Leitung, so wird die schnelle Hauptrasse genannt, anzuschließen.

„Das Wissen über bestehende Trassen und Leerrohre liegt bei uns und das nutzen wir auch“, benennt Markus Schlageter, Teamleiter Planung, einen Synergieeffekt, den die Kooperation mit sich bringt.  Pilenza und Schlageter wissen aber auch um die Schwierigkeiten: Dass gerade kleinere Ortschaften vom schnellen Netz bisher abgehängt waren, sei schlicht „Marktversagen“, wie Pilenza sagt. Ohne Wirtschaftlichkeit kein Anschluss, sei das einfache Kalkül der Telekommunikationsanbieter. Das bedeute aber auch, dass bei den vielen Einzelfällen der Hausanschlüsse kleine Unwegbarkeiten und unerwartete Probleme auftreten können – Risiken, die die Betreiber scheuten. Auch wenn die Wegstrecken der Kabel nicht allzu weit seien, laufen sie doch über Gemarkungsgrenzen und damit Zuständigkeiten von Landkreis, Stadt oder Nachbargemeinden. Verteilerkästen müssen gesetzt, fehlende Verbindungen geschaffen und hunderttausende Fasern korrekt angeschlossen werden. Und ist der Netzanschluss fertig, so dauert es dennoch weitere Zeit, bis der Netzbetreiber das Signal freischalte. Fünf bis sieben Monate habe die Netcom, die die kreisweite Ausschreibung zum Betrieb für sich entschieden hat, laut Vertrag dafür Zeit, sobald der Anschluss übergeben sei. Insgesamt seien die Bürger verständnisvoll und hilfsbereit, auch wenn es an mancher Stelle gehakelt habe. „Man merkt in den Gesprächen, dass die Leute einfach schnelles Internet wollen, da drücken sie dann auch mal ein Auge zu“, sagt Schlageter.

Schnelle Internetanbindung in allen Wohnplätzen zu haben, das sei „ein echter Standortvorteil in Bezug auf Arbeiten und Wohnen“, sagt Dambacher. Deshalb gehe man den weiteren Ausbau mit gebündelter Kraft an. Nach und nach könnten die fertig angeschlossenen Wohnplätze sukzessive an die Netcom übergeben werden. Bis Ende des Jahres soll der zweite Bauabschnitt dann abgeschlossen sein.

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