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Stadtwerke-Brunnen werden regeneriert

Artikel vom 05.05.2020

Rund 40.000 Euro kostet die Maßnahme, mit der die drei Eigenwasser-Brunnen derzeit überholt werden.

Die Ellwanger Wasserversorgung fußt auf drei Standbeine: Dem Bezug von Fernwasser der Landeswasserversorgung Stuttgart, dem Austausch mit dem Zweckverband Rieswasserversorgung sowie der Gewinnung aus drei eigenen Tiefbrunnen. Im Sixenbachtal, im Rotenbachtal und in Rötlen fördern die Stadtwerke Ellwangen damit rund ein Drittel der benötigten Jahreswassermenge. Und das in bester Qualität: „Wir liegen an der europäischen Wasserscheide und können so Grundwasser von bester Güte fördern“, sagt Volker Engelhardt, technischer Leiter der Stadtwerke. Und darauf soll in Zukunft auch noch mehr gesetzt werden: „Wir wollen die Quote an Eigenwasser weiter erhöhen.“

Dafür wird kräftig investiert: Derzeit werden die drei Brunnen regeneriert. Um Synergieeffekte zu nutzen werden gemeinsam mit einer Spezialfirma in rund sechs Wochen alle drei Einrichtungen nacheinander abgearbeitet. Dabei wird die bis zu 40 Meter lange Pumpleitung mit einem Autokran gehoben und extern zerlegt, um dann Pumpenkopf und Rohre reinigen zu können. Der noch wichtigere Schritt folgt aber im Brunnenschacht: Hier wird eine Wasserhochdruck-Lanze abgesenkt, deren Kopf dicht nach oben und unten abschließt und mit der so abschnittsweise mit 200 bar der Kies aufwirbelt und ausgeschwemmt wird. 25 Zentimeter breit ist dieses Kies-Filterbett, welches das Filterrohr umgibt und das für die Wasserqualität entscheidend ist. Alle rund 15 Jahre müsse diese Reinigung erfolgen, da sich die Kiesschicht durch Ablagerungen verdichtet und sich dadurch die Schüttung des Brunnens reduziert. „Wir machen das jetzt im Frühjahr, um im Sommer bei den Spitzenbedarfstagen die Brunnen in voller Leistungsfähigkeit nutzen zu können“, erklärt Engelhardt. Rund 40.000 Euro kostet die Maßnahme.

Die Nutzung des Eigenwassers hat auch ökologische Gründe: Ein Großteil der Kosten der Wasserbereitstellung entsteht durch die Energie, die zum Fördern, Aufbereiten und Transportieren aufgewendet werden muss. „Je mehr wir vor Ort fördern, desto geringer fallen diese Kosten für unsere Bürger und für die Umwelt aus.“

Dass der April sehr trocken und das vergangene Jahr 2019 mit ca. 1,5 Grad Celsius über dem langjährigen Temperatur-Jahresmittel insgesamt sehr heiß war, wirkt sich übrigens auf die Tiefbrunnen nicht aus: „Wir hatten einen niederschlagsstarken Winter, in dem sich die Brunnen auffüllen konnten“, erklärt Engelhardt. Generell zeichne die Klimabeobachtung neben der globalen Erwärmung auch eine Tendenz zu trockeneren Sommern und nässeren Wintern. „Unsere Investitionen sorgen dafür, dass es auch in Zeiten sprießender Vegetation oder bei großer Hitze und lang anhaltenden Hitzeperioden zu keinen Versorgungsengpässen kommt. Unsere Tiefbrunnen spielen so gesehen auch künftig eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit“, sagt Engelhardt. 

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